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Ev. Kirchengemeinde Rosbach

Die Macht des Teufels ist gebrochen

Liebe Gemeinde,

die Zeiten im Augenblick sind schwer und verlangen uns allen so einiges ab. Da geht es um Verzicht, um Be- und Einschränkungen, um Alleinsein und um Verbote. Wann immer Menschen in solch eine Situation kommen, beginnen sie auch gerne zu hadern, zu zweifeln und Altbewährtes in Frage zu stellen. Manche zweifeln vielleicht sogar an ihrem Glauben, an Jesus und an Gott.

Aber da ist etwas, was sich dem entgegenstellt. So heißt es im 1. Brief des Johannes, Kapitel 3 Vers 8:

„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“

Das ist auch der Vers, der Sie in dieser Woche der Passionszeit begleiten soll.

Was machen wir nun mit dem Teufel? Meine kindliche Erinnerung führt mich zurück in die Zeit als ich noch herzlich über Kasperletheater lachen konnte und war es nicht immer der Teufel, der so richtig von Kasper vermöbelt wurde? Lachen kann ich heute über den Teufel nicht mehr, aber die Leichtigkeit, die ich damals als Kind hatte, die versuche ich mir auch heute im Umgang mit dem Teufel zu bewahren. „Teufel“ steht für etwas, was mich von Gottes Liebe trennen will, etwas, was mein tiefes Vertrauen in diesen liebenden Gott zerstören will. Aber das will und kann ich nicht zulassen und da kommt die Leichtigkeit in meinem Herzen ins Spiel, die ich durch Gottes Zusage habe, dass er mich als liebender Vater an die Hand nimmt und mich durch mein Leben führt, auch dann, wenn der Weg steinig ist und ich noch nicht weiß, wo er enden wird.

Jesus ist für mich vom Himmel auf die Erde gekommen, er ist für mich am Kreuz gestorben und hat die Macht des Teufels gebrochen, denn Jesus ist stärker als alles Böse, sein Licht ist stärker als alle Finsternis. Mit ihm in meinem Herzen kann ich Kraft finden, allem Dunklen zu widerstehen und das anzugehen, was hilft, meine Aufgaben als Christ zu erfüllen, nämlich den Nächsten zu Lieben, Gottes Gebote zu befolgen, mit Gott im Gespräch sein und Barmherzigkeit und Vergebung zu üben.

Wir gehen als Gemeinde langsam auf Ostern zu. An Karfreitag denken wir daran, wie Jesus am Kreuz gelitten und gestorben ist. Er hat diesen Tod freiwillig auf sich genommen und damit die Sünde und Schuld aller Menschen. Alle unsere Sünden und Versuchungen werden uns vergeben, wir werden vom Tod errettet und haben das Versprechen auf das ewige Leben – wenn wir Jesus in unser Herz lassen. Das ist der Sieg über Teufel und Hölle, Tod und Grab. Das wiederum führt zu Jesu Worten, die wir auch bei Johannes finden:

„Seht, welche Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch“.

In Kreuz und Auferstehung hat Jesus den Kampf gegen den Teufel entschieden und gewonnen und davon leben wir, immer dann, wenn wir uns ihm und seiner Liebe anvertrauen. Und da schließt sich mein Kreis, da kann ich dann lachen über den Teufel, wie einst als Kind, weil ich einer stärkeren Macht vertraue.

Ihre Birgit Amelsberg

Diese Andacht finden Sie auch als Video auf unserem Youtube-Kanal.

Tageslosung

Tageslosung von Samstag, 27. Februar 2021
Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt, breitete der HERR seine Fittiche aus und nahm sein Volk und trug es auf seinen Flügeln.
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.

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