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Ev. Kirchengemeinde Rosbach

Gemeindekonzeption der Evangelischen Kirchengemeinde Rosbach

 

Im Rahmen des Leitbildprozesses hat das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Rosbach 1999 den unten aufgeführten Leitsatz beschlossen. Mit diesem wurde eine Perspektive bis zum Jahr 2007 eröffnet.

„In der Gemeinschaft unserer Kirchengemeinde leben wir sichtbar den Glauben an Jesus Christus.
Wir wollen Gottes Wort als Zeugen Jesu Christi für andere und mit anderen betend leben – in der Hoffnung, Menschen zum Glauben zu führen.“

Diesem Leitsatz weiß sich die Evangelische Kirchengemeinde Rosbach verpflichtet. Das Presbyterium beschließt in seiner Sitzung am 27.10.2005 nach Anhörung der Gemeindeversammlung vom 23.10.2005 die Gemeindekonzeption mit folgendem Wortlaut:

"Die Evangelische Kirchengemeinde Rosbach ist eine missionarische Kirchengemeinde (Matthäus 28, 18-20). Die Bibel als Wort Gottes und die persönliche Beziehung zu unserem Herrn Jesus Christus stehen im Zentrum. Dadurch ist auch unsere Gemeindearbeit gebunden an die Zielsetzung durch Gott, wie er sich uns in der Heiligen Schrift und in Jesus Christus offenbart.
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Menschen zu einem Leben mit Gott einzuladen und sie darin zu begleiten. Dabei hat die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen für uns einen besonders hohen Stellenwert.
Als Gemeinde Jesu möchten wir die Gemeinschaft mit Gott und untereinander leben (Apostelgeschichte 2, 42).

Für die Zukunft der Gemeinde verpflichtet sich das Presbyterium, die folgenden Punkte eingehend zu beraten und für die Umsetzung der Ergebnisse Sorge zu tragen:

1.) Die Schaffung einer 75% Stelle im 2. Pfarrbezirk (z. Zt. 100%)

2.) Die Gemeindegrenzen werden wie folgt verändert:
Die Zuständigkeit für die pfarramtliche Versorgung des Ortsteils Windeck-Imhausen (207 Gemeindemitglieder) wechselt aus dem 2. in den 1. Pfarrbezirk.
Die Zuständigkeit für die pfarramtliche Versorgung des Ortsteils Windeck-Au (187 Gemeindemitglieder) wechselt aus dem 2. in den 3. Pfarrbezirk.
Die Zuständigkeit für die pfarramtliche Versorgung folgender Strassen im Ortsteil Windeck-Rosbach wechselt aus dem 2. in den 3. Pfarrbezirk: Albert-Schweitzer-Str., Bachmühlenweg, Dachsfeld, Ernst-Moritz-Arndt-Str., Gerhard-Hauptmann-Str., Grüner-Weg, Stresemannstr. ( 159 Gemeindemitglieder).
Bezirk I: 2469/ Bezirk 2: 1831/ Bezirk 3: 1876 Gemeindemitglieder
Die Zuständigkeit für die pfarramtliche Versorgung durch den Bezirkspfarrer bezieht sich nicht auf den Konfirmandenunterricht. Dieser kann wohnortnah erteilt werden.
(Anzahl der Gemeindeglieder: Stand 01.09.2004)

3.) Erstellung einer Konzeption für die Jugendarbeit, deren Durchführung an den Jugendstrukturausschuss delegiert wurde. Bei der konzeptionellen Arbeit soll die neueinzustellende hauptamtliche Kraft für die Jugendarbeit in die Überlegungen eingebunden werden.

4.) Im Zusammenhang einer Neukonzipierung der Jugendarbeit, soll auch die Konfirmandenarbeit überdacht werden. Hierbei liegt die verantwortliche Planung und Durchführung bei den Pfarrern. Konfirmandenarbeit ist Bestandteil des Dienstes der hauptamtlichen Jugendmitarbeiterin/ des hauptamtlichen Jugendmitarbeiters.

5.) Arbeit mit Kindern: Stärkung und Unterstützung der z. Zt. erfolgreichen Arbeit und der zuständigen hauptamtlichen Mitarbeiterin.

6.) Die Unterstützung und Förderung der Hauskreise und ihrer Arbeit als integrierten und integrierenden Bestandteil der Gemeindearbeit.

7.) Erprobung folgender Evangelisationsformen:
- Gottesdienste für Kirchendistanzierte/ besondere Gottesdienste
- Glaubenskurse und Anknüpfungsmöglichkeiten
- Missionarischer Besuchsdienst

8.) Konzentration auf 4 Predigtstätten, an denen regelmäßig Sonntagsgottesdienste gehalten werden.
- Bezirk 1: Ein wöchentlicher Sonntagsgottesdienst in Dattenfeld
- Bezirk 2: Ein wöchentlicher Sonntagsgottesdienst in Rosbach
- Bezirk 3: Sonntagsgottesdienste in Öttershagen und Halscheid im 14 tägigen Wechsel
An den übrigen Gottesdienststätten sollen die Sonntagsgottesdienste zu Wochengottesdiensten bzw. Wochenandachten abgeändert werden.
An den Festtagen können Sonderregelungen getroffen werden.

9.) Berufung, Schulung und Begleitung von 3-6 Gemeindemitgliedern, um sie zu befähigen Gottesdienste halten zu können.

10.) Die stärkere missionarische Durchdringung folgender bestehender Arbeiten:
- Frauenarbeit
- Seniorenarbeit
- Diakonie

11.) Neuordnung der pfarramtlichen Dienste mit folgenden Vorgaben:
- Jeder Pfarrer erhält einen freien Tag pro Woche. Den Wochentag legt jeder Pfarrer in Absprache mit den Pfarrkollegen fest und gibt diesen im Presbyterium bekannt. Die beiden Pfarrstelleninhaber mit 75% Dienstumfang erhalten zusätzlich ein verlängertes Wochenende (Freitag bis Sonntag) pro Monat. An freien Tagen sind Amtshandlungen nicht anzunehmen oder durch Vertretung zu regeln. Kann ein Dienst an einem freien Tag unter keinen Umständen vermieden werden, ist ein zusätzlicher freier Tag in der Folgewoche als Ausgleich zu nehmen.
- Es soll überprüft werden, ob sich Bereiche des Pfarrdienstes nach Begabung der Pfarrstelleninhaber einteilen lassen. Die Umsetzung soll angestrebt werden.
- Es wird eine Arbeitsgruppe "pfarramtliche Aufgaben" eingerichtet. Sie setzt sich zusammen aus nichttheologischen Mitgliedern (höchstens 5). Sie beschäftigt sich mit den Diensten der Pfarrer und Arbeitet unter anderem Pflichtdienste heraus.
- Für Urlaubsvertretung der Pfarrer ist Sorge zu tragen. Urlaubsvertretung fällt nur für die Amtshandlungen an. Die Vertretung in Gruppen und bei Besuchen soll durch Gemeindemitglieder ausgeübt werden."

Die erste Überprüfung und mögliche Neuorientierung bezüglich der erfolgten Zielvereinbarung muss spätestens nach drei Jahren durchgeführt werden.

Windeck-Rosbach, 27. Oktober 2005

Tageslosung

Tageslosung von Montag, 11. Dezember 2017
Der HERR segne dich und behüte dich.
Segnet, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt.

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